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Geschichte Zusammenfassung: US-Imperialismus in Lateinamerika und im Pazifischen Raum

Hier haben wir eine schöne Geschichtszusammenfassung von Kirsten erhalten. Die Zusammenfassung über den US-Imperialismus in Lateinamerika und im Pazifischen Raum kann man gut als Vorlage für ein Referat oder zur Klausurvorbereitung verwenden.

 

US-Imperialismus in Lateinamerika und im Pazifischen Raum:

 


Der spanisch-amerikanische Krieg: Die USA versuchen nach dem Ende des mexikanisch-amerikanischen Krieges (1846-1848) die Insel Kuba von der Kolonialmacht Spanien zu kaufen; Spanien hat jedoch kein Interesse


1854: Ostende Manifest
•    Annexion Kubas wird öffentlich gefordert
•    Amerikanische Außenpolitik büßt sehr an internationalem Ansehen ein; Forderung nach Erwerb Kubas bleibt jedoch weiterhin bestehen


1895: Rebellion auf Kuba
•    Die USA hatten die Zölle auf Zuckerrohr wegen der eigenen wirtschaftlichen Krise enorm erhöht
•    Kubanische Arbeiter von den Zuckerrohrplantagen litten Hungersnöte; Unzufriedenheit in der Bevölkerung


1897:
•    Spanien gewährt Kuba Autonomie
•    McKinley wird neuer Präsident der USA (ein Befürworter der Expansionspolitik)


Februar 1898: Das amerikanische Schlachtschiff „Maine“ explodiert; 260 Menschen sterben
•    Ursache für die Explosion und ob diese innerhalb oder außerhalb des Schiffes stattfand ist bis heute nicht geklärt
•    Die USA gibt Spanien die Schuld an dem Unglück
•    McKinley erbittet vor dem Kongress die Erlaubnis für Interventionen gegen Kuba
•    Gleichzeitig wird Spanien gebeten, sämtliche Truppen von Kuba abzuziehen; Es wird jedoch in einem Zusatz versichert, dass die USA eine Annexion Kubas nicht beabsichtigen


Die ersten Kämpfe auf den Philippinen:


30. April 1898:     Sechs amerikanische Kriegsschiffe versenken bei Manila Bay die gesamte spanische Flotte vor Ort
Unterstützt durch die philippinischen revolutionären Truppen unter Emilio Aguinaldo und mit 11000 amerikanischen Soldaten gelingt die Einnahme der Hauptstadt Manila


Erste Kampfhandlungen auf Kuba:


29.5.1898:     Die Amerikaner errichten eine Seeblockade bei Santiago, denn dort hält sich die spanische Flotte auf


Juni 1898:     17000 amerikanische Soldaten landen bei Daiquiri, östlich von Santiago, und nehmen von dort aus die Stadt ein


3. Juli 1898:
    Die spanische Flotte versucht die Blockade Richtung Westen zu durchbrechen. Die amerikanische Flotte spürt jedoch innerhalb von 4 Stunden alle spanischen Schiffe auf und zerstört sie restlos, ohne selbst Verluste davon zu tragen


17.7.1898:     Santiago wird aufgegeben
Puerto Rico wird besetzt, womit die USA ihren Erfolg im Krieg gegen Spanien komplettieren


12. August 1898:     Spanien stimmt dem Rückzug aus Kuba zu und tritt sowohl Puerto Rico, als auch Guam, eine kleine Insel im Pazifik, an die USA ab


1.10.1898:     Zusammentreffen der Konfliktparteien in Paris


10.12.1898:     Friedensvertrag von Paris


⇒ USA darf Philippinen für 20 Mio. Dollar von Spanien abkaufen

 

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