Wenn Sie sich eine neue Matratze gekaut haben, dann werden Sie mit Sicherheit den Hinweis gelesen haben, dass die Matratze 24 – 72 Stunden ausgelüftet werden muss, bevor diese zum Schlafen verwendet werden kann. Meist freut man sich aber schon so auf die neue Matratze, dass diese Zeit einem sehr lange vorkommt. Vor allem wenn man gerade zum Beispiel auf einer Luftmatratze die letzten Nächte verbracht hat.

Bestimmt fragt Ihr euch nun:

Muss ich meine Matratze wirklich 24 – 72 Stunden lang auslüften?

Die Antwort hierauf lautet: Es kommt drauf an und zwar ob die Matratze in Vakuum verpackt war oder nur in Plastik eingeschweißt.

1. Matratze war in Vakuum verpackt

Wenn eure Matratze vakuumverpackt war, dann solltet Ihr die Zeiteingabe zum Lüften berücksichtigen. Hintergrund ist nicht das Auslüften an sich, sondern das „Aufgehen“ des Schaumstoffs. Da der Kaltschaum im Vakuum sehr stark gepresst war, muss sich dieser nun erst wieder entfalten und die einzelnen Zonen der Matratze verbinden. Dies nimmt ca. 24 – 72 Stunden in Anspruch. In dieser Zeit sollte man es tunlichst vermeiden die Matratze zum Schlafen zu verwenden, da sich so möglicherweise die Kaltschaumelemente nicht richtig verbinden können. Dies führt wiederrum zu einer kürzeren Lebenszeit der Kaltschaummatratze, da zum Beispiel Liegekuhlen entstehen.

2. Matratze war in Plastikschutzfolie verpackt

Hier kann man selbst entscheiden, wie lange die Matratze ausgelüftet werden soll. Da es sich bei Kaltschaummatratzen um Medizinprodukte handelt, dürfen diese keine schädlichen Giftstoffe absondern. Das bedeutet, dass es hier nur darauf ankommt, wie stark euch der Geruch der Kaltschaummatratze stört.

Ihr wisst nun was es mit der Dauer des Entlüften bei eurer Kaltschaummatratze auf sich hat.

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